parker origa

Prüfung von Messwiderständen für das Batteriemanagement:

Elektrische Linearantriebe von Parker ORIGA erzielen verkürzte Taktzeiten und positionieren zuverlässig und präzise die zu prüfenden Messwiderstände in aufeinanderfolgenden Prüfstationen.

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Auf Zuverlässigkeit, Genauigkeit und niedrigen Wartungsaufwand setzt die Isabellenhütte Heusler, wenn in ihrer vollautomatisierten Prüfanlage Präzisions-Messwiderstände von Prüfstation zu Prüfstation weitergereicht werden müssen. Die hierfür eingesetzten elektromechanischen  Linearantriebe der Baureihe OSP-E von Parker ORIGA bieten aber weit mehr: Durch die integrierte Führung bei der zahnriemengetriebenen Ausführung OSP-E BHD sind sie auch die ideale Basis für den Aufbau von Handling-Komponenten wie Saugern und Greifern, um die Prüflinge sicher und materialgerecht aufzunehmen und wieder abzusetzen.

Dass traditionelle Werte und innovative Verfahren und Prozesse kein Widerspruch sein müssen,  beweist die Isabellenhütte mit ihrer internen Abteilung Maschinenbau bei der Konstruktion solider und zugleich technisch ausgefeilter Prüfautomaten für anspruchsvollste Komponenten im Batteriemanagement von Kraftfahrzeugen. Bei einer ständig steigenden Zahl von elektrisch betriebenen Komponenten im Kraftfahrzeug ist die Erzeugung, Speicherung und Verteilung der Energie von immer größerer Bedeutung, insbesondere wenn es sich dabei um sicherheitsrelevante Systeme wie etwa Airbag, ABS oder Servolenkung handelt.  Für eine zuverlässige elektrische und mechanische Qualitätsprüfung von Messwiderständen (Mess-Shunts), die von einem führenden Zulieferer der Automobilindustrie für die Überwachung und Steuerung der Kraftfahrzeug-Bordnetzarchitektur und des Batterie-Energiemanagements eingesetzt werden, setzt die Isabellenhütte Heusler auf elektromechanische Linearantriebe von Parker ORIGA. Um die zu prüfenden Teile positionsgenau, mit angepasster Dynamik der Bewegung und zuverlässig zwischen den einzelnen Prüfstationen zu transportieren, kommen sowohl Linearantriebe mit Zahnriemen und integrierter Führung sowie Spindelantriebe mit besonders hoher Genauigkeit zum Einsatz.

Dabei bietet der ORIGA OSP-E BHD durch seine integrierte Führung eine solide mechanische Basis für den Aufbau verschiedenster Handling-Komponenten: Für die Mess-Shunts werden hier überwiegend Vakuum-Sauger aufgebaut, die die Prüflinge ohne jegliches Risiko der mechanischen Beschädigung sicher aufnehmen und absetzen. Die zurückzulegenden Wege und Bewegungsprofile zwischen den einzelnen Prüfstation sind dabei höchst unterschiedlich: Bei langen Verfahrstrecken, die nach einer hohen Dynamik verlangen, um die Taktzeiten kurz zu halten, spielen ORIGA Linearantriebe mit Zahnriemenantrieb ihre Stärken aus: beeindruckende Beschleunigungswerte tragen so entscheidend zur Effizienzsteigerung des Gesamtprüfkonzepts bei. 

Hat ein Kamerasystem erst einmal die in chaotischer Orientierung als Schüttgut auf einem Transportband angelieferten Teile erfasst, werden diese von einem Greifer aufgenommen. Und dann kommt auch bereits der erste von insgesamt fünf ORIGA Linearantrieben zum Einsatz:  Sicher, schnell und zuverlässig bringt der zahnriemengetriebene OSP-E BHD die Prüflinge von der ersten Prüfstation, auf welcher die Rücken-/Bauchlage der Prüflinge abgetastet und erforderlichenfalls gewendet wird, zur Station 2, wo der elektrische Widerstand gemessen und die Oberseite durch Messfühler auf Ihre Planarität geprüft sowie durch ein Gebläse von Fremdpartikeln gereinigt wird.

Auch für vertikale Bewegungen sind die Linearantrieb von Parker ORIGA bestens geeignet: In einer Übergangsstation auf dem Weg zur abschließenden Kamerainspektion müssen rund 40 cm Höhe überbrückt werden. Aus einem Drehteller nimmt der auf einem Zahnriemen-Linearantrieb OSP-E BHD aufgebaute Sauger die angelieferten Prüflinge auf. Dann erfolgt der Transport in die „obere“ Prüf-Etage: Der OSP-E BHD  bringt die Teile zunächst zu einer Zwischen-Ablage. So arbeitet er quasi Hand in Hand mit dem nachfolgenden Linearantrieb, welcher die Prüflinge horizontal durch die letzte Prüfstation fährt, wo die Teile von einem Kamerasystem auf Oberflächenqualität ihrer Unterseite, Kantengeometrie und Sollmaße überprüft werden.

Ein besonders hohes Maß an Sicherheit und Genauigkeit ist hingegen gefragt, wenn es um das Abstapeln von geprüften Gut-Teilen in vertikal angeordneten Magazinen geht. Um ein kontrolliertes Abstapeln der Prüflinge ohne Risiko des Verkantens im freien Fall im Magazin zu gewährleisten, wird ein Linearantrieb mit Kugelgewindespindel eingesetzt, der als Gegenhalter im Magazin jedes eingelegte Prüfteil zunächst aufnimmt und dann schrittweise um jeweils eine Prüflingshöhe nach unten absenkt.

Das Ziel, eine Gesamtprüfzeit von 2,5 Sekunden pro Teil einzuhalten, haben die Mitarbeiter der Maschinenbau-Abteilung mit Bravour erreicht. Doch schon heute wird an der nächsten Generation von Prüfautomaten gearbeitet: Noch kompakter und schneller sollen sie werden.
Mit ihren mehr als ausreichenden Reserven zur weiteren Steigerung der Dynamik von Bewegungsprofilen bei gleichzeitiger Einhaltung höchster Genauigkeit werden die Linearantriebe von Parker Origa sie auch dabei wieder unterstützen.

 

 

Isabellenhütte Heusler
Gmbh & Co. KG, Dillenburg


Mit der ersten dokumentierten Erwähnung in 1482 ist die Isabellenhütte das älteste Industrieunternehmen in Hessen. Am Firmensitz und Produktions-standort Dillenburg sind rund 500 Mitarbeiter beschäftigt.

Heute zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Legierungen für Thermo-elemente, Widerstandslegierungen sowie niederohmigen Präzisions- und Leistungswiderständen.

Auch der noch junge Bereich Messtechnik setzt bereits Maßstäbe. Mit dem ISA-ASIC, dem ersten kompletten, voll integriertem Messwert-Erfassungssystem für elektronisches Batteriemanagement im Automobil, gelang ein technisches Glanzstück.

Ein fester Bestandteil der Produktion ist der ausgedehnte Maschinenbau mit 50 Mitarbeitern, mit dem man in der Lage ist, effektive Betriebsmittel für Produktion und Qualitätskontrolle auf besondere Kunden-anforderungen hin maß-zuschneidern.

Sanft, dynamisch, positionsgenau und zuverlässig

Horizontal eingebaut:
Der elektromechanische Linearantrieb OSP-E BHD mit integrierter Führung und aufgebauter Vakuum-Saugeinheit transportiert die Prüflinge zwischen zwei Rundschalttischen mit Prüfstationen für korrekte Lage, Oberflächenqualität und Widerstandswert der Prüflinge

 

Sicher nach oben

Vertikal eingebaut: Für das Durchfahren der letzten Prüfstation müssen die Prüflinge eine Etage nach oben gebracht werden. Der ORIGA OSP-E BHD legt sie dazu in der oben liegenden Zwischenablage ab. Ein weiterer Linearantrieb nimmt die Prüflinge dort auf und fährt sie durch die Kamerastation.

 

 

 

 

 

 

 

Akkurat abgestapelt

Mit einem ORIGA Linearantrieb OSP-E SB mit Spindelantrieb werden die Prüflinge in aufgereihte Stapelmagazine abgelegt. Durch das jeweils stufenweise Absenken in den Magazinen wird ein Verkanten zuverlässig vermieden.

 

Informationen: