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Linearantriebe in 3-Achs-Messemodell demonstrieren Beschleunigung, Dynamik und Präzision

Parker Origa unterstützt seit langem aktiv die Technikerausbildung. Mit einem vor Kurzem realisierten Projekt ist es in besonderem Maß gelungen, Ausbildung, Projektumsetzung und Praxisnutzen zu verbinden.

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Parker Origa fördert Technikernachwuchs mit Hardware und Know-how

Parker Origa unterstützt seit langem aktiv die Technikerausbildung. Mit einem vor Kurzem realisierten Projekt ist es in besonderem Maß gelungen, Ausbildung, Projektumsetzung und Praxisnutzen zu verbinden. Technikerschüler haben mit Parker Origa Linearantrieben ein 3-Achsmodell für die Messepräsentation von Parker Origa aufgebaut. Damit wurden nicht nur Beschleunigung, Dynamik und Präzision der Parker Origa Linearantriebe den Messebesuchern anschaulich vor Augen geführt, sondern das von den angehenden Technikern realisierte System übergab den Messebesuchern eine jeweils von ihnen angeforderte CD mit ganz spezifischem Informationsmaterial. Ausbildung und Praxis, Technik und Marketing bildeten hierbei eine sehr fruchtbare Symbiose.

Simon Nowotny und Joachim Geyer hatten sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die beiden Technikerschüler der Claude-Dornier-Schule in Friedrichshafen und der Elektronikschule in Tettnang wollten für ihre Abschlussarbeit in der Fachrichtung Automatisierungstechnik / Mechatronik etwas Besonderes realisieren.

Gemeinsam mit dem betreuenden Lehrer, Jürgen Mayr, nahmen sie Kontakt zu Parker Origa auf. Wichtig war Schülern und Ausbilder, dass Parker Origa als Projektpartner bzw. Sponsor, nicht nur die geeigneten Komponenten kostenlos lieferte, sondern auch bereit war, mit Know-how den Technikerschülern Unterstützung zu geben. Gemeinsam mit dem Marketingleiter von Parker Origa, Rochus Bindner, wurde ein Projekt und eine Aufgabenstellung definiert, die in erster Linie das Ausbildungsziel der Schüler berücksichtigt, aber gleichzeitig auch für Parker Origa direkt verwertbar war.

In diesem Projekt wurde ein 3-Achsmodell aus elektrischen Linearantrieben von Parker Origa mechanisch, elektrisch und steuerungstechnisch einschließlich der Programmierung der Bewegungsabläufe vollständig funktionsfähig aufgebaut. Dieses 3-Achsmodell wurde für eine Messepräsentation auf dem Stand der Parker Origa GmbH eingesetzt. Messebesuchern wurden mit diesem 3-Achsmodell aus drei verschiedenen Parker Origa CDs mit Softwaretools automatisiert jeweils die gewünschte zur Verfügung gestellt. An einem Touchscreen traf der Messebesucher seine Wahl. Darauf hin erhielt er automatisiert eine von drei CDs zur Auslegung von elektrischen Linear-Antrieben und mit Softwaretools zum intelligenten Automatisieren als Messepräsent übergeben. Diese CDs befanden sich in Stapelmagazinen und wurden unter Einsatz von elektrischen Parker Origa Linearantrieben aus den jeweiligen Magazinen gefasst und im laufenden Betrieb der Maschine gefahrlos an den Messebesucher übergeben.

Für die Realisierung dieses Projektes haben Simon Nowotny und Joachim Geyer vom mechanischen Aufbau über die Auslegung der elektrischen Linearantriebe bis hin zur Steuerungstechnik auf der Basis des CANopen Bus eine Komplettlösung mit Praxisbezug umgesetzt. „Wir mussten unsere spezifischen Fähigkeiten, die Organisation und eine komplette Projektkommunikation realisieren. Zudem waren die Projektabstimmung untereinander wie auch zwischen dem Sponsor und uns nötig“, so Simon Nowotny, der den mechanischen Aufbau und die Visualisierung verantwortete. „Darüber hinaus mussten wir uns in die beim Projekt einzusetzende CAD Software Solid Works einarbeiten“, ergänzt Joachim Geyer, der die Programmierung und Inbetriebnahme leitete. „Auch der von vornherein vorgegebene knappe Fertigstellungstermin pünktlich zu Messebeginn stellte eine besondere Herausforderung dar.“

Zudem sollten mit diesem 3-Achs-Messemodell wahlweise CDs mit Full-Size Jewel Case oder auch Thin Jewel Case automatisch ausgegeben werden können. An der gesamten Maschine kamen lediglich elektrische bzw. mechanische Komponenten zum Einsatz, um auf Druckluft vollständig verzichten zu können. Dadurch entfiel eine Vakuumsauger-Lösung zur Entnahme der Einzel-CDs.

Steht keine Sekunde still

Und so sieht die Nowotny-Geyer-Lösung aus: Der Messebesucher wählt am vollständig mit Plexiglas eingehausten Messemodell auf dem Touchscreen mittels Menüführung eine der angebotenen Parker Origa CDs aus. Das 3-Achsen Messemodell fährt die jeweilige Magazinposition der gewünschten CD-Version an. Die unterste CD des Stapels wird mittels Schieber von der Magazinrückseite herausgeschoben und in eine Abholposition vor dem Stapelmagazin gedrückt. Eine vertikale Linearachse mit angebautem Greifer übernimmt die CD, hebt sie an und legt sie in eine Ausgaberutsche. Über die Ausgaberutsche gelangt die CD in ein Ausgabefach, aus dem der Messebesucher die CD außerhalb der Maschine auch im laufenden Betrieb gefahrlos entnehmen kann.

Die Überreichung der gewünschten CD mit den Parker Origa Softwaretools ist allerdings nur eine Aufgabenstellung für das 3-Achs-Messemodell. Immer dann, wenn sich kein Messebesucher bedient, hat es die Aufgabe, die Vorzüge der elektrischen Parker Origa Linearantriebe zu demonstrieren. Geyer hat hierfür im Programmspeicher einen automatischen Bewegungsablauf hinterlegt. Solange keine manuelle Befehlseingabe erfolgt, arbeitet das 3-Achsmodell unter Einbeziehung aller vier hier eingesetzten elektrischen Linearantrieb und zeigt eindrücklich, was die Parker Origa Linearantriebe (Abb. 2) in Sachen Beschleunigung, Verzögerung und Dynamik der Bewegungen leisten können. Dabei werden natürlich keine CDs entnommen.

Unterstützung von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Parker Origa hat für das gesamte Projekt nicht nur alle elektrischen Linearantriebe kostenlos bereitgestellt, sondern auch durch technische Beratung und Unterstützung beim praktischen Aufbau maßgeblich unterstützt. Besonders reizvoll war für die Technikerschüler, dass sie für die Realisierung des 3-Achs-Messemodells auf völlig neuartige Komponenten und Innovationen von Parker Origa zurückgreifen konnten. „Da wir zum Teil Komponenten einsetzen konnten, die noch nicht vollständig markterprobt waren, war eine ständige enge Abstimmung mit Parker Origa sehr hilfreich,“ so Geyer und Nowotny.

Auch Jürgen Mayr, der betreuende Lehrer, zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit Parker Origa: „Während des gesamten Projektes standen unsere Schüler in einem sehr engen Kontakt mit den Spezialisten bei Parker Origa und erhielten dort bei Auswahl, Auslegung, Montage und Abstimmung der Komponenten eine umfassende Unterstützung.“ Auch ist Mayr mit dem Erreichten voll und ganz zufrieden: „Sowohl die vorgegebene Funktion des 3-Achsmodells wie auch der Terminplan wurden von den Schülern perfekt eingehalten. Insbesondere im Hinblick auf die Leistungen bei der internen und externen Kommunikation, der Selbständigkeit bei der Durchführung und Umsetzung der Aufgabenstellung, der Einhaltung eines ehrgeizigen Terminplanes sowie ihrer gezielten Vorgehensweise bin ich mit den Schüler hochzufrieden. Sie haben auch erkannt, dass die Auswahl und Abstimmung der Komponenten von größter Bedeutung ist und sowohl Zeit wie auch Erfahrung erfordert.“

Dieses Projekt als Abschlussarbeit hat auch die berufliche Prägung der beiden Technikerschüler beeinflusst. So strebt Joachim Geyer jetzt eine Tätigkeit im Bereich der Programmierung und Automatisierung an, Simon Nowotny sieht seine Zukunft ganz klar in der Konstruktion und dem Projektmanagement.